Diese High End Funk-Alarmanlage SECVEST 2WAY ist der Nachfolger der SECVEST 868 Serie. Neben einiger Designänderungen ist der hauptsächliche Unterschied zur Vorgängerserie die jetzt vorhandene Abfragemöglichkeit des Zustandes der Alarmanlage mit der Fernbedienung. Wie unten rechts im Bild erkennbar, wird zum Beispiel eine deaktivierte Anlage durch die beiden grün aufleuchtenden LEDs angezeigt, wenn man auf der Tastatur der Fernbedienung das Fragezeichen drückt. Bei aktivierter Anlage leuchten zwei LEDs rot auf. Wie die Vorgänger arbeitet auch die 2WAY Version im speziell reservierten "Security-Frequenzband" mit 868 MHz. Dadurch wird sichergestellt, dass die Übertragung nicht durch andere Funkdienste, wie zum Beispiel Radio, Mobilfunk usw. gestört wird. Durch Signalcodierung und Verwendung von Duplex-Antennen wird eine hohe Funksicherheit erreicht.
Der große Vorteil der Funk-Alarmanlagen ist die verdrahtungsfreie Anbindung von Meldern - kein Kabelverlegen, kein Wände durchbohren, kein Schmutz bei der Installation der Melder. Lediglich die Alarmzentrale benötigt einen Anschluss an eine Steckdose oder eine Abzweigdose. Von Vorteil wäre es auch, wenn in der Nähe der Alarmzentrale ein analoger Telefonanschluss vorhanden ist, um die Möglichkeiten des eingebauten Wählgerätes ausnutzen zu können. Die Länge der Telefonleitung ist allerdings nicht kritisch, so dass der Ort des Telefonanschlusses nur eine untergeordnete Rolle spielt. Wenn kein Telefonanschluss vorhanden ist oder aber die Kabelverlegung zu mühsam wäre, kann in die Alarmzentrale auch ein GSM-Modul (Mobilfunknetz) eingebaut werden. Dafür wird dann noch eine SIM-Karte (zum Beispiel Prepaid-Karte) benötigt. Während die Alarmzentrale am Stromnetz betrieben wird, werden die Melder (Sensoren) mit einer Batterie versorgt, die etwa 2 Jahre Lebensdauer hat. Auch die Zentrale besitzt ein Akkupack, dass aber nur für die Notstromversorgung bei Stromausfall (Störung oder Sabotage) sorgt.
Die Funk-Alarmanlage SECVEST 2WAY ist jederzeit einfach erweiterbar, indem zusätzliche Melder zum Beispiel an einem Fenster oder einer Tür angebracht werden und diese Melder dann an der Zentrale "angemeldet" (programmiert) werden. Sie können daher zunächst für eine Grundsicherung Ihres Eigentums sorgen und bei Bedarf jederzeit Erweiterungen vornehmen. Bei einem Neubau oder einer Grundrenovierung sollte man nach Möglichkeit immer auch an die mechanische Sicherheit (einbruchshemmend durch geprüfte Verriegelungen) von Fenstern und Türen denken, da eine Alarmanlage "nur" ein Zusatzschutz ist und ungebetene Gäste abschrecken soll (z. B. durch eine sichtbare Sirene) und Nachbarn im Einbruchsfall informiert (durch die Sirene oder per Telefonanruf).
Mehr Informationen zur SECVEST 2WAY Funk-Alarmanlage
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